16. VATER UNSER!❤️JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer

So spricht der Herr…

1. Viele Tausende plappern dieses Gebet des Tages oft viele Male herunter, und kaum einer unter ihnen versteht, was er eigentlich sagt, oder was Ich damit sagen wollte, als Ich es Meine Jünger lehrte.

2. Auch ihr selbst, die ihr doch schon besser unterrichtet seid wie viele, ja sogar über dieses Gebet von Mir Selbst verschiedene Erklärungen erhalten habt; auch ihr wisset doch nicht im tiefsten reinsten Sinne, was der Inhalt dieses Gebetes ist, sonst würdet auch ihr es nicht allein oft im Aufblick zu Mir beten, sondern ihr würdet kein anders formuliertes Gebet dem gleich achten können.

3. Um nun wieder einen Lichtstrahl in euer Herz zu senden, der euch die Wunder Meiner Geisterwelt von einer andern Seite beleuchten soll, so will Ich euch dieses Gebet und die darin enthaltenen Worte näher erklären, damit ihr erkennen möget, was das heißen will: ein Gott, ein liebender Schöpfer und Vater lehne euch dieses Gebet, damit ihr erkennen mögt, wie viel Geistiges in jenen Worten liegt, die Ich Meinen Jüngern und der ganzen Menschheit hinterließ, um mit Mir in geistige Gemeinschaft zu treten, und nebenbei noch die weltlichen sowie die geistigen Verhältnisse des Menschen so ganz zu umfassen, als wie dieses Gebet als Bitte zu mir, als Bitte eines Kindes zu seinem Vater es nur auszudrücken vermag.

4. Nun, Ich will also Wort für Wort, Satz für Satz euch dieses einzige Gebet aus Meiner Wanderzeit auf Erden erklären, dessen tiefen Sinn enthüllen, und so euch um einen großen Schatz reicher machen.

5. Wenn ihr die Zeitverhältnisse ins Auge fassen wollet, in welchen Ich dieses Gebet Meinen Jüngern vorsagte, so werdet ihr leicht erkennen, welch mächtiger Unterschied schon darin lag, daß Ich Meinen Mitlebenden gegen alle religiösen Gebräuche schon in den ersten Worten Meines Gebetes zeigte, wie wenig sie selbst ihre religiösen Bücher verstanden, noch sie geistig auslegen konnten; denn während den Juden es streng verboten war, den Namen ihres Gottes eitel zu nennen, während sie ihren Gott als einen Gott der Rache und des Zornes ansahen und höchstens ebendeswegen Ihn oft anflehten, mehr aus Furcht als aus Vertrauen zu Ihm, so lehrte Ich sie in den ersten zwei Worten „Vater unser“ diese Kluft zwischen ihrem Gott und Schöpfer und den Menschen zu übersteigen, und aus dem strengen Richter einen liebenden Vater zu machen.

6. Nur durch dieses Wort allein schon wurde der nachfolgende Inhalt des Gebetes gerechtfertigt; denn einen Vater konnte sein Kind so bitten wie Ich es Meine Jünger lehrte; aber kein Mensch durfte damals seinen Gott anflehen um Dinge, welche nach dem Begriffe jener Zeit viel zu nichtig gewesen wären, als daß ein Gott, den man sich weit hinter den Sternen in unzugänglichen Räumen dachte, sich damit abgegeben hätte!

7. Das Wort „Vater“, und noch mehr bezeichnend „unser“, war also dieser große Unterschied, welcher den entfernten Gott bis ins menschliche Leben niederzog und dem Menschen erlaubte, als unmündiges Kind seinen Schöpfer mit Liebe zu umfassen, während in allen andern Auffassungen göttlicher Würden, selbst bei den heidnischen Völkern mit ihren Göttern, diese eigentlich nur einzig wahre fehlte!

8. So war der erste Eingang dieses Gebetes auch der größte und mächtigste Impuls, ein Gemüt in fromme Begeisterung zu erheben; denn der sanfte Ruf „Vater!“ – „mein Vater!“ oder wie in diesem Gebet der Begriff der Nächstenliebe in tiefster Bedeutung zugrunde liegt, „unser Vater“ ist der größte, mächtigste Hebel, ein Vertrauen zu erwecken zu Dem, zu Dem man betet, daß dieses Gebet auch erhört werde, und daß dem Menschen als Kind sein Vater angedeihen lassen wird, was zu seinem weltlich und geistig Besten ist!

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