Prüfet die Geister Teil 1

Vortrag, der im Februar 2008 in Königswinter gehalten wurde

Prüfet die Geister

Pseudowahrheiten auf dem Vormarsch, Teil 1

Liebe Zuhörer,

warum sind heute so viele „Wahrheiten“ im Umlauf?

Das gab es über viele Jahrhunderte hindurch nicht. Da gab es höchstens diverse Religionen, deren Aussagen feststanden und feststehen – auch wenn sie sich widersprechen. War man in einem bestimm­ten Land, Volk oder Kulturkreis geboren, gehörte man automatisch zu einer bestimmten Religion.

Geändert hat sich u. a.: Die Menschen fragen, geben sich mit den Antworten der Kirchen nicht mehr zufrieden, wollen mehr wissen (was legitim ist), werden damit aber zum Spielball anderer Kräfte. Aber die Neugier ist sehr groß geworden. Mangels befriedigender Antwort wendet man sich anderen Quellen zu – höchste Gefahr!

Zitat aus einer entsprechenden Internetseite:

(die jeweils eingerückten, fett gedruckten Abschnitte wurden auf einem Tageslichtprojektor mittels Folien prä­sentiert)

In dieser, unserer Zeit gibt es auf der Erde großartige Möglichkeiten, um ins Licht aufzu­steigen – ganze Aufstiegswellen finden statt. Höhere Wesen, wie Kryon, Erzengel, Engel und Aufgestiegene Meister helfen uns beim „Aufstieg ins Licht“ mit ihrer spirituellen Aufstiegsenergie. In der Geschichte der Menschheit hat es zuvor niemals eine solche Gele­genheit für spirituelles Wachstum gegeben.

Dabei wissen die meisten gar nicht, daß man sich, um Antworten zu bekommen, gar nicht auf unlautere und gefährliche Quellen einlassen muß. Auch im christlichen Raum gibt es viele Menschen, die Offen­barungen aus dem reinen Gottesgeist empfangen haben und empfangen. Das Wissen ist also da, wenn man es denn sucht und annehmen kann. Aber anscheinend ist es interessanter, an die gechannelten Durchsagen aus allen Bereichen zu glauben als an den Gott und Christus, der sich auch heute noch durch das Prophetische und Innere Wort offenbart.

Um zu verstehen, was da geschehen ist und geschieht, muß man sich vergegenwärtigen, wo wir hier eigentlich sind – auf der Erde natürlich –, und was es damit auf sich hat.

Stark gekürzt: Die Materie ist entstanden als der tiefste Punkt des Falls, in der Bibel auch Engelsturz genannt. Es bildeten sich unzählige außerhimmlische Bereiche unterschiedlichster Dichte oder Schwin­gung; der tiefste Punkt der außerhimmlischen Welten ist das materielle Universum einschl. des Planeten „Erde“, auf dem wir Menschen leben.

Seitdem wogt der Kampf der Finsternis gegen das Licht; die Finsternis glaubt immer noch, diesen Kampf gewinnen zu können. Er findet im Unsichtbaren statt! Und es geht immer nur um Energie.

Aber es gibt eben nicht nur göttliche Energien, sondern aus allen außerhimmlischen, feinstofflichen Bereichen wird in die Materie eingestrahlt. Die unsichtbare Welt ist um uns, und daher leben wir sehr gefährlich, vor allem dann, wenn wir nicht um die Gefahren wissen, die von den Dunkelmächten ausge­hen.

aus den Mitteilungen von Sigmund Freud († 1939) empfangen von Eva Herrmann
(† 1978), aus „Von Drüben II“

… Und so kehrte ich in diese Welt zurück, diesmal beseelt von dem Wunsch, anderen zu helfen, was mir aber … nur bedingt gelang. Denn obzwar meine Erkenntnisse be­züglich des Mechanismus des Unbewußten eine Grundlage bilden für eine gültige Seelenkunde, ist der Rest meiner Lehre nicht nur falsch, sondern – und ich bezeuge dies schweren Herzens – geradezu absurd.

… dazu gehört ferner die Tatsache der Beeinflussung durch jenseitige Kräfte, von deren Existenz ich nichts wußte.

Erst seit meinem Übergang verstehe ich die enorme Rolle, die diese guten oder bö­sen Wesenheiten im Leben des einzelnen – ebenso wie in dem der Massen – spielen.

Erst seit ich täglich Zeuge jenes Schauspiels geworden bin, das die Menschheit ausnahmslos als Werkzeug der für sie unsichtbaren Wesenheiten zeigt, beginne ich zu begreifen, daß alle Vorstellungen davon, wie das menschliche Wesen funkti­oniert, auch nicht im entferntesten der Wahrheit nahe­kommen.

Wir müssen uns also darüber im klaren sein, daß auch diese negativen Kräfte existieren, daß sie sehr real sind, daß sie unseren freien Willen nicht achten, sondern ununterbrochen versuchen, uns zu beein­flussen. Sie bieten ein Konzept der leichten Aufwärtsentwicklung an, sie reden nicht von Selbsterkennt­nis, Reue, Veränderung mit der Kraft Christi – sie bieten einen leichten Weg an.

Das ist erfolgversprechender als zu sagen: Es gibt keinen Gott. Man sagt stattdessen: Ich zeige dir den Weg zu Ihm – und führt den Willigen auf falsche Wege.

Warum? Es geht um Macht, um Einflußnahme. Warum? Was hat die Gegenseite davon? Es geht um Energie. Das ganze ist ein Kampf um Energie. Warum? Gott gibt nur Energie für ein gesetzmäßiges Be­mühen und Leben. Aber ohne Energie kommt kein Wesen aus. Also holen sich die Gegensatzkräfte ihre Energie von Menschen, von denen, die sich empfindungsmäßig, gedanklich und durch das, was sie tun, auf ihre Wellenlänge begeben. Diese Menschen werden gebunden. Das ist weitgehend unbekannt und wird nicht geglaubt.

Es ist nicht schwer, Kontakt zur feinstofflichen Welt – damit meine ich die Astralebenen – aufzuneh­men. Neugierde reicht, und schon ist jemand aus dem Unsichtbaren da, der in den Menschen einspricht. Der Mensch hält oftmals diese Einsprachen für göttlich, weil er keine Ahnung von den geistigen Ebenen hat.

*

Gott und/oder Christus kann man nicht channeln. Er lebt im Menschen, man braucht also, wie beim Channeln, keinen Kanal ins Jenseits zu öffnen. Wer channelt, steht immer in Kontakt mit Wesen, die aus irgendwelchen Sphären ihr Wissen preisgeben.

Nehmen wir das Bild einer Pyramide. Nur der, der oben ist, hat den gesamten Überblick; alle ande­ren unterhalb der Spitze können nur Teilwahrheiten erkennen, die sie dann an Medien weitergeben, z. T. aus Unwissenheit (relativ harmlos), oftmals aber auch in böser Absicht.

Das ist der Hintergrund, den man glauben kann oder nicht.

*

Schauen wir uns zuerst die größte Quelle der Gefahr, der Unwahrheiten an, die sich heute „aufgestiege­ne Meister“ nennt. Der Ursprung liegt bei Helena-Petrowna-Blavatsky, Begründerin der Theosophi­schen Gesellschaft. Blavatsky schrieb in ihrem Buch „Geheimlehre“, dem Hauptwerk der Theosophie: Maitreya ist der geheime Name des fünften Buddha … der letzte Messias, welcher im Höhepunkt des großen Zyklus erscheinen wird.“ Blavatskys Lehrer waren u. a. die Meister „Kutumi“ und „El Morya“.

Wer ist Maitreya?

Maitreya wird als der wiederkommende Christus erwartet. Sein Jünger ist Benjamin Creme (und an­dere), der um die Welt reist, Vorträge hält, Bücher herausgibt und die Ankunft seines Meisters vorberei­tet.

Seine Botschaft: Maitreya ist als Christus bereits unter uns. Er habe die Welt nie verlassen, sei immer im Himalaja gewesen. Dort gäbe es eine „heilige Stadt namens Shamballa“. Seit 40 Jahren habe Maitre­ya einen „Manifestationskörper“, d. h. er habe sich materialisiert.

Er sei also die planetare Verkörperung der Energie, die als das Christusprinzip oder das Christusbe­wußtsein bekannt sei. Dieses Christusbewußtsein habe im übrigen Jesus von Nazareth „überschattet“, dieser habe aber seine Aufgabe nicht erfüllt und sei nach seiner Kreuzigung nach Indien gegangen, wo er in den letzten 2000 Jahren zu einem der aufgestiegenen Meister geworden sei.

„Das Christusbewußtsein oder Christusprinzip ist seit längerer Zeit ein häufig in der
Ne­w-Age-Bewegung anzutreffender Begriff, der von der „Hierarchie“ innerhalb esoterischer Kreise bewußt als Vorbereitung auf Maitreya eingesetzt wurde.“

Benjamin Creme sagt und schreibt:

Maitreya habe während der letzten 2000 Jahre auf etwa 5800 m Höhe im Himalaja … in einem Lichtkörper … eines vollendeten Meisters gelebt. Sein Zentrum im Himalaja habe Maitreya im Juli 1977 verlassen und sich am 7. Juli 1977 in London als reifer, erwachsener Mann manifestiert. Dort lebe er in einem speziell für diese Mission selbsterschaffenen Körper. Dafür habe er die notwendige Materie (mentaler, astraler und physischer Art) vereint, in der sich sein Bewußtsein inkarnieren konnte. In die­sem völlig realen Körper lebe, arbeite und meditiere er als ein normaler Mensch. Der Christus würde nun in Maitreya wiederkommen, wie es der Christus in Jesus vor 2000 Jahren angekündigt hat.

Anmerkung von mir: Und ich bin sicher – wenn es denn so weit kommen sollte –, daß viele, viele Menschen darauf hereinfallen werden, zumal sein Auftreten auch jetzt schon immer wie­der von Wundern begleitet ist.

Maitreya hat sich einen sogenannten „Mayavirupa“ erschaffen (maya = Täuschung, virupa – vielfältig). Es ist eine durch Willensakt erschaffene täuschende Gestalt, ein ätherischer Körper („verkörperter Ener­gie“), der unbehindert durch alles hindurchgeht. Dieser Energiekörper wird magisch durch Kraft der Ge­danken aufgebaut und erhalten. Seine Lebensdauer ist vom Willen seines gedanklichen Schöpfers ab­hängig. Im Gegensatz zum physischen und feinstofflichen Körper des Menschen ist dieser Körper herz- und geistlos, weil ihm der lebensspendende Geistfunke Gottes fehlt. Er ist nichts weiter als eine leblose Erscheinungsform von Energie, trotz seiner Mobilität und täuschend echten Lebendigkeit.

Foto Maitreya (hier klicken)

Aber auch Maitreya braucht Energie, und die bekommt er – was glauben Sie? – von seinen wissenden und unwissenden Anhängern, und zwar zum großen Teil durch das Mantra OM – OM MANI PADME HUM. Ohne diese ununterbrochene Energiezufuhr wäre die Erschaffung dieses Illusionskörpers nicht möglich gewesen. Auch das Beten des „Weltgebetes“ (die große Invokation – Anrufung) gehört als Energiespender dazu. Ebenso das Meditieren im Sinne der aufgestiegenen Meister, auf die wir gleich kommen. Viele Meditationsgruppen rufen Maitreyas öffentliches Erscheinen herbei.

Im übrigen – und jetzt erschrecken Sie nicht – hat u. a. auch der Dalai Lama bei einer Rede, die er in einem buddhistischen Zentrum in New Jersey, USA, gehalten hat, dazu aufgerufen:

„Es ist sehr gut, das Mantra Om mani padme hum zu rezitieren.“

Weil wir gerade beim Dalai Lama sind, könnten wir auch dieses Thema kurz behandeln, um dann wieder zu Maitreya zurückzukehren.

Vom 11. – 23. Oktober 2002 leitete der Dalai Lama in Graz das „Kalachakra Tantra-Ritu­al“, eine feierliche Geister- und Dämonenbeschwörung, um von ihnen Hilfe bei der Aus­breitung des Buddhismus in Europa zu erflehen.

Der Dalai Lama kündigte schon vor vielen Jahren innerhalb eines Fernsehinterviews das Kommen des künftigen, großen Meisters Maitreya an.

Doch zurück zu Maitreya. Da gibt es noch ein ganz interessantes Buch von der Inge Schneider „Count­down Apokalypse“. Darin schreibt sie u.a.

„Indem Benjamin Creme über die Kirche und die Christenheit spottet, verfolgt der Autor offensicht­lich die Absicht, jene anzusprechen, deren Bedürfnisse in der Kirche nicht erfüllt werden. Angespro­chen sollten sich auch all jene fühlen, die sich für aufgeklärt, gebildet und esoterisch fortschrittlich hal­ten. All jene können sich mit Maitreya vereinigen, der die Religionen des Ostens und des Westens ver­schmelzen will.“

Maitreya als der „wiedergekommene Christus“ beabsichtigt damit, in die verschiedenen Bereiche des gesellschaftlichen und politischen Lebens und in das Alltagsleben jedes einzelnen Menschen einzugrei­fen, unter anderem durch sein Versprechen, die Güter dieser Welt gleichmäßig zu verteilen. Das wird ihm sicher Zulauf sichern – sofern er denn wirklich und ernstlich in Erscheinung tritt.

Sein Auftreten war schon für Ende des 20. Jahrhunderts angekündigt. Er ist zwar hier und dort er­schienen (hat sich manifestiert), aber seine große Wiederkunft ist noch nicht erfolgt. Er ist praktisch zeitlich im Rückstand. Daran sind möglicherweise doch viele Gebete „schuld“, die als positive Gegen­energie sein Auftreten in großem Maße bisher verhindert haben.

Maitreya wird auch als der Inbegriff der „aufgestiegenen Meister“ – als ihr Chef – bezeichnet, auch als der Meister aus dem Osten, auch als Führer der „großen weißen Bruderschaft“. Auch wo Sie auf den Begriff der „geistigen Hierarchie“ treffen, ist Maitreya im Spiel. Äußerste Vorsicht ist geboten.

Rudolf Steiner, das nur am Rande, distanzierte sich im übrigen von der T. G. (wegen Krishnamurti) und gründete die Anthoprosophische Gesellschaft.

Jetzt wird es spannend: Was hat es nun mit den aufgestiegenen Meistern auf sich?

Die Wahrheit:

Es handelt sich dabei um Geistwesen aus dem Fall, die sich immer noch der Illusion hin­geben, den Kampf gegen das Licht gewinnen zu können. Sie verfügen immer noch über ein immenses Wissen und über Fähigkeiten, die unser Vorstellungsvermögen übersteigen. Sie treten als Helfer der Menschheit auf, haben aber nur das eine Ziel, die Menschen – und damit deren Energien – an sich zu binden. Sie treten im Gefolge des Antichristen auf.

Die Lüge, die offizielle Lesart der Meister-Szene:

Die Aufgestiegenen Meister sind spirituelle Lehrer, Begleiter und Heiler, die meist als Menschen auf der Erde gelebt haben. Sie durchliefen Inkarnationen, bis sie eine Ebene der Erleuchtung erreichten, die dazu führte, daß sie den Zyklus der Reinkarnationen und die materielle Welt hinter sich ließen und aufstiegen. …. Sie helfen uns, unserer Lebens­aufgabe bewußt zu werden oder bei der Bewältigung von Veränderungen, sie unterstüt­zen uns, unsere medialen Fähigkeiten zu entwickeln oder etwas in unserem Leben zu ma­nifestieren.

Wie sind ihre Namen?

El Morya
Rowena (weiblich)
Serapis Bey
Hilarion
Nada (weiblich)
St. Germain
Maha Cohan
Jesus Sananda
Kuthumi
Sanat Kumara

Mutter Maria

Erzengel Michael

früher war nur von diesen 12 (die den angeblichen Lichtstrahlen Gottes entsprechen sollen) die Rede, heute sind es wesentlich mehr „Meister“ geworden.

Kryon

(nicht offiziell, erfüllt aber die gleiche Mission)

Die folgenden drei wollen wir uns anschauen.

Wer ist Sananda oder Jesus Sananda?

Aus den Schriften des Antichristen:

„Sananda ist [angeblich] die gleiche Wesenheit, die uns als Jesus der Christus bekannt ist. Jesus war der Taufname, der ihm auf dieser Erde von seinen Eltern gegeben wurde; unter dem er uns allen am Vertrautesten ist. Nun ist Jesus, der Christus, jedoch nicht beschränkt auf diese eine Inkarnation – wenn sie auch seine wichtigste und für die meisten Menschen die bekannteste ist und war.

Jeder Mensch hat einen geistigen Namen. So ist der geistige Name von Jesus – „Sananda“

Seinen vierten Aufstieg mit der Befreiung von allem Materiellen erreichte er als Jesus von Nazareth. Einige andere Leben Sanandas hier auf dieser Erde waren u. a. Adam, Echn-Aton, Melchizedek, Enoch, Apolonus von Thyra, Moses, Buddha, Mohammed und noch viele andere, die weniger berühmt waren.“ …

Wer ist Mutter Maria?

Sie ist mit absoluter Sicherheit nicht die Mutter Jesu. Sie wird von den Aufgestiegenen Meistern ausgegeben als

– „die Meisterin des Himmels und der Erde …

– Sie wandelte in verschiedenen Leben über die Erde, um ihre Uressenz zu verfeinern und zu vervollkommnen

– Sie lebte in Lemuria

– Sie lebte in Atlantis im Tempel der „horchenden Gnade“

– Maria, Mutter von Jesus (was sie nicht war)

Eine ihrer Botschaft: (hört sich nicht schlecht an, deshalb so gefährlich)

„Was auch geschehen mag, fürchtet euch nicht. Hüllt euch in mein Licht. Ihr werdet unendlich ge­liebt. Die Gnade des Göttlichen ist mit euch!“

Zwei Dinge, nämlich „mein Licht“ und „die Gnade des Göttlichen“ (unpersönlicher Gott!; von einem persönlichen Gott, von einem Vater, ist bei den Meistern nie die Rede), fallen auf …

bitte lesen Sie weiter im 2. Teil von „Prüfet die Geister“: Wer ist Kryon?

 

Quelle: http://www.aus-liebe-zu-gott.de/Startseite.html

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